Was ist Yoga

Das Wort Yoga kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Vereinigung – mit der Quelle – mit Deinem Selbst; Achtsam ausgeführte Asanas (Körperübungen), Pranayama (Atemübungen) und Entspannungsübungen helfen Dir dabei, in Kontakt mit Deinem Körper und Deiner Atmung zu kommen und dadurch Deinen Geist zu beruhigen. Du hörst in Dich hinein, kannst Angestautes lösen und Energien in neue Bahnen lenken. Entspannung, Beweglichkeit, Kraft und innere Ausgeglichenheit sind die positiven Auswirkungen einer regelmäßigen Yogapraxis.

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An wen wendet sich mein Unterricht

Es ist nie zu spät um mit Yoga zu beginnen: Yoga ist für JEDEN Menschen möglich!


Du musst kein Leistungssportler sein, auch nicht beweglich wie ein Schlangenmensch! Es geht nicht darum, die perfekte Yogahaltung einzunehmen, sondern die Haltung an DEINEN Körper anzupassen – so wie er sich in diesem Moment zeigt, mit all seinen Stärken und Schwächen. Jeder Mensch ist einzigartig und besonders; es geht mehr um die Funktion der Haltung als um ihre Form. Wenn wir unseren Körper immer wieder in die ‚perfekte‘ Form einer Position zwingen, kann dies unseren Körper langfristig schädigen und zu Gelenksproblemen führen.

Im Yoga geht es auch darum, die Mechanismen, die für unseren gegenwärtigen Zustand verantwortlich sind, besser zu verstehen, es geht um die Erforschung unserer – geistigen und körperlichen – Muster.


‚Am schwierigsten ist es, zu lernen, sich selbst zu nehmen, wie man ist,

sich über seine guten Eigenschaften zu freuen, und sich die schlechten zu verzeihen.‘

Morris West

 

Unterrichts-Stil

Ich unterrichte klassischen Hatha-Yoga, ergänzt durch sanfte Yin-Sequenzen. Meine Stunden sind abwechslungsreich gestaltet – keine gleicht der anderen. Besonderen Wert wird auf eine anatomisch korrekte Ausführung der Übungen gelegt, um Verletzungen vorzubeugen. Ein wesentlicher Fokus in meinem Unterricht liegt auf der Stärkung der Tiefenmuskulatur (Beckenboden, Bauchmuskulatur, Multifidi = kleine Rückenmuskeln), die unverzichtbar ist für Stabilität, Gleichgewicht und eine aufrechte Körperhaltung.

Ich lasse auch gerne Erkenntnisse der TCM (traditionelle chinesische Medizin) in meinen Unterricht einfließen: die fünf Elemente und die ihnen zugeordneten Meridiane unterliegen einem jahreszeitlichen Rhythmus; so übe und unterrichte ich z.B. im Winter verstärkt Vorbeugen, die den Blasen- und Nieren-Meridian unterstützen, im Frühjahr lege ich einen besonderen Fokus auf Seitbeugen, die Leber- und Gallenblasen-Meridian unterstützen. Das System des Yoga und der TCM stellen für mich eine gute Ergänzung dar, vergleichbar mit zwei transparenten Landkarten, die übereinander gelegt ein klareres Bild ergeben.

 

Yoga-Angebot

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Hatha-Yoga

Hatha Yoga ist der körperorientierte Teil des Yoga und ist heute der im Westen beliebteste Yoga-Stil. ‚Ha‘ heißt Sonne, ‚Tha‘ bedeutet Mond. ‚Yoga‘ wird als Einheit oder Verbindung übersetzt. Durch Hatha-Yoga sollen also die beiden Grundenergien in unserem System, die aktivierende, wärmende, Sonnenenergie (entspricht dem ‚Yang‘ in der TCM oder dem männlichen Prinzip) und die beruhigende, aufbauende, kühlende Mondenergie (entspricht dem ‚Yin‘ in der TCM oder dem weiblichen Prinzip) harmonisiert werden.

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Yogatherapie / Therapeutisches Yoga

Yogatherapie verbindet den klassischen Yoga mit modernen medizinischen Erkenntnissen. Yoga als Therapie ist sehr gut mit der Schulmedizin und anderen Naturheilverfahren kombinierbar.

Übungsprogramme aus dem klassischen Yoga werden individuell an den Klienten bzw. dessen Beschwerdebild adaptiert. Diese sollten regelmäßig praktiziert werden (Zeitdauer ca. 15-20 Minuten). Du lernst dabei, Deine Selbstheilungskräfte eigenständig zu aktivieren und einen selbstverantwortlichen und aktiven Beitrag zu Deiner Gesundung zu leisten.

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Rückenyoga

Viele Menschen leiden unter Rückenproblemen, nicht zuletzt aufgrund unserer – v.a. sitzenden – Lebensweise. Chronische Rückenschmerzen bzw. Nackenprobleme gehören zu den Hauptgründen, aus denen Menschen Yogakurse besuchen. Da ist es wichtig, dass die Yoga-Übungen an die speziellen Bedürfnisse dieser Zielgruppe angepasst werden.

Im Rückenyoga liegt der Fokus auf Dehnung, Mobilisierung, und Kräftigung des Rückens sowie auf Entspannung.

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Wirkungen von Yoga 50 Plus

Yoga kann in jedem Alter einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, den Körper gesund und fit zu erhalten. Mit Fünfzig Plus geht es nicht mehr um spektakulär aussehende Positionen. Eine lehrbuchmäßige Ausführung der Asanas ist, wenn wir älter werden, oft nicht mehr förderlich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir nur noch ‚Soft-Yoga‘ machen sollten: wir dürfen schon mal schwitzen und in manchen Positionen dürfen wir uns auch anstrengen. Gerade im Alter geht es darum, Kraft, Stabilität, Gleichgewicht und Flexibilität zu erhalten – körperlich und geistig;

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